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	<title>themarket2010 Blog</title>
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	<description>Blog von themarket2010</description>
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		<title>Aussicht Paradies</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 16:44:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mattes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[Aussicht Paradies
Olga Kessler
Seit dem Verlust der Schwerindustrie vollzieht sich auf dem Phoenix-Gelände in Dortmund-Hörde ein rasanter Wandel. Auf dem ehemaligen Hochofen- und Stahlwerksgelände entsteht ein Technologiestandort mit 15 000 neuen Arbeitsplätzen. Das neue Zentrum des Phoenix-Geländes bildet der Phoenix-See: ein Landschaftsraum für Mensch und Natur. Der See soll nach der Flutung Ende 2009 zu einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="ngg-galleryoverview"><div class="slideshowlink"><a class="slideshowlink" href="http://themarket2010.de/blogblog/gallery/aussicht-paradies/?show=gallery"></a></div>[[Zeige als Diashow]]</div>
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<p><strong>Aussicht Paradies<br />
</strong>Olga Kessler</p>
<p>Seit dem Verlust der Schwerindustrie vollzieht sich auf dem Phoenix-Gelände in Dortmund-Hörde ein rasanter Wandel. Auf dem ehemaligen Hochofen- und Stahlwerksgelände entsteht ein Technologiestandort mit 15 000 neuen Arbeitsplätzen. Das neue Zentrum des Phoenix-Geländes bildet der Phoenix-See: ein Landschaftsraum für Mensch und Natur. <span id="more-261"></span>Der See soll nach der Flutung Ende 2009 zu einem Freizeitparadies werden. Phoenix ist ein Standort für die Zukunft, heißt es. Ich porträtiere junge Menschen aus Hörde und zeige die Stadtlandschaft, in der sie aufwachsen. Sowohl die Landschaft als auch die Jugendlichen befinden sich in einer sensiblen Umbruchsphase. Die Industrie hat hier verbrauchte Erde, verformte Landschaften und eine zerfallene sSiedlungsstruktur hinterlassen. Eine Generation junger Menschen wird in einer Landschaft erwachsen, die ständigem Wandel unterzogen ist. Die Landschaftsbilder geben dem Betrachter keinerlei Aufschluss darüber, wie der Stadtteil Hörde aussehen wird. Es sind bisher nur Pläne und Texte, die versuchen, ein Bild von Hörde in der Zukunft zu visualisieren. Die Portraits beschreiben das Lebensumfeld der Jugendlichen. Gleichzeitig befinden sich darin Attribute, die ein Paradies ankündigen. Diese Attribute dienen als Projektionsfläche für eigene Vorstellungen, von einem Ort an dem es einmal schön werden soll.</p>
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		<title>7km – Field of Wonders</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 16:44:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mattes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[﻿
7km – Field of Wonders
Kirill Golovchenko
7km – Europas größtes Einkaufszentrum, 700.000 qm, 16.000 Geschäfte in Schiffscontainern.
Wenn man daran denkt, dass aus den Münzen Morgen tausend oder zweitausend geworden sein könnten! Warum säst du sie nicht auf dem Feld der Wunder? Pinocchios Abenteuer/Carlo Collodi Sieben Kilometer vor den Toren Odessas befindet sich der größte Marktplatz Europas. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>﻿<div class="ngg-galleryoverview"><div class="slideshowlink"><a class="slideshowlink" href="http://themarket2010.de/blogblog/gallery/7km-%e2%80%93-field-of-wonders/?show=gallery"></a></div>[[Zeige als Diashow]]</div>
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</p>
<p><strong>7km – Field of Wonders</strong><br />
Kirill Golovchenko</p>
<p>7km – Europas größtes Einkaufszentrum, 700.000 qm, 16.000 Geschäfte in Schiffscontainern.</p>
<p>Wenn man daran denkt, dass aus den Münzen Morgen tausend oder zweitausend geworden sein könnten! Warum säst du sie nicht auf dem Feld der Wunder? Pinocchios Abenteuer/Carlo Collodi Sieben Kilometer vor den Toren Odessas befindet sich der größte Marktplatz Europas. Der älteste Teil des Marktes heißt »Feld der Wunder«. <span id="more-257"></span>Treffender wäre es, den ganzen Markt »Feld der Wunder« zu nennen. Früher baute man hier Weizen an, außerdem befand sich hier die Müllverbrennungsanlage. Die Anfänge dieses Marktes gehen auf die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurück. 1989 wurde aus dem berühmtesten Trödelmarkt der Sowjetunion nach und nach Europas größtes Einkaufszentrum. Anfangs nur 4 Hektar groß, umfasst er heute über 70 Hektar &#8211; Waren, so weit das Auge reicht. »7km« ist fast zehn Mal größer als das »Centro« in Oberhausen und fast doppelt so groß wie die berühmte »Mall of America« im amerikanischen Bloomington. Die meisten Geschäfte hier sind weder in Gebäuden noch in Kiosken untergebracht. Vielmehr befinden sie sich in unzähligen Reihen aufeinander gestapelter Schiffscontainer, 16.000 an der Zahl. Oben werden die Waren gelagert, eine Etage tiefer wird verkauft. Die Geschäfte haben keine Namen, nur Nummern. Davor und dazwischen gibt es darüber hinaus zahllose Zelte und Pavillons. De facto stellt der Markt ein verkleinertes Abbild von Odessa dar. Er ist ein Staat im Staate mit eigenen Gesetzen und Regeln. Die Containerstraßen sind sehr lang und zur besseren Orientierung farblich jeweils einheitlich markiert. Es gibt die Weiße-, Gelbe-, Blaue-, Hellblaue-, Aprikose-, Graue-, Grüne-, Rosa-Straße, um nur einige zu nennen. Spielzeug und Schuhe, Töpfe und Kosmetik, CDs und Computer, Autos und Waschmaschinen, Stifte und Bettwäsche, Bücher, Besen und natürlich Klamotten in allen Formen und Farben  alles, was ein Mensch zum Leben brauchen kann, wird auf dem »7km« angeboten. Fast alles ist auffällig billig, selbst für ukrainische Verhältnisse. Noch vor kurzem, und dies gilt es hierbei zu erinnern, war das völlig anders. Da musste die hiesige Bevölkerung ihr Überleben meistern, ohne auf ein solches Warenangebot zurückgreifen zu können. Die meisten Waren, die auf dem Markt angeboten werden, sind aus China, der Türkei oder »Importe aus Odessa«. Jedem Besucher des Marktes ist klar, dass unmöglich alles mit rechten Dingen zugehen kann, wenn Chanel-No.5-Flaschen für 3 Dollar und Nike-Turnschuhe für 25 Dollar verkauft werden. Es gibt zwar Kontrollen, aber bevor die Steuer-polizei anrückt, hat sich dies schon längst herumgesprochen. Und alle Läden sind dicht. »7km« ist täglich außer freitags geöffnet. Mit 20.000 Verkäufern, über 1.500 Bediensteten und über 10.000 Trägern ist der Markt einer der größten regionalen Arbeitgeber. Insgesamt arbeiten dort über 60.000 Menschen. Viele der Verkäufer haben in den 90er Jahren ihre staatlichen Jobs aufgegeben, da sie mit dem kargen Lohn ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten konnten. Täglich kommen 200.000 Wiederverkäufer und Einzelkäufer aus der Ukraine, Russland, der Republik Moldau und sogar aus einigen EU-Staaten hierher. Statistisch gesehen, kommt jede Familie aus Odessa durchschnittlich mindestens einmal im Monat zum Einkauf und lädt ihren Wagen voll bis unters Dach. 60% der Ukrainer (ca. 28 Millionen Menschen) kaufen ihre Bekleidung auf dem »7km«. Der geschätzte Marktumsatz beträgt täglich über 20 Millionen amerikanische Dollar. Zur ökonomisch-sozialen Hierarchie des »7km«: Ganz oben stehen die Besitzer des Marktes  Viktor Dobrjanskij und die anderen Teilhaber der Aktiengesellschaft. Sie vermieten Stellplätze für Container. Die Containerbesitzer betreiben entweder selbst ein Handelsunternehmen oder vermieten ihre Container weiter. Die monatlichen Mietpreise für einen Container fangen bei 1.500 Dollar in der Grünen-Straße an und enden bei 7.000 Dollar in der Rosa-Straße. Der Kaufpreis für einen Container beträgt je nach Lage bis zu 200.000 Dollar. Die Leute, die in den Containern arbeiten, sind in den meisten Fällen sogenannte Realisatoren: angestellte Verkäufer, die nach Umsatz entlohnt werden und nicht selten 70 oder 80 Stunden in der Woche arbeiten, Sommer wie Winter, Tag und Nacht. Soziale Absicherung, Tariflohn, Lohngarantien, Kündigungs- oder Gesundheitsschutz sind dabei gänzlich unbekannt. Dafür bietet sich den »Realisatoren« die Möglichkeit, durch extrem harte Arbeit bis zu 700 Dollar monatlich zu verdienen  für ukrainische Verhältnisse ein stolzer Lohn. Es herrschen also frühkapitalistische Zustände. Das zeigt sich insbesondere an den Arbeitszeiten, die den Beschäftigten viel abverlangen. Man muss sehr früh aufstehen und bis weit in den Abend bleiben. Oder die ganze Nacht. Manchmal kommen die Leute um fünf oder sechs Uhr früh und arbeiten bis drei Uhr nachmittags. Dann gehen Sie schnell irgendwo einen Tee trinken, und ab fünf arbeiten sie wieder bis ein, zwei, drei Uhr morgens. So bleibt für die meisten fürs Leben  für Familie und Freizeit  buchstäblich keine Zeit. Ähnliche Märkte, nur wesentlich kleiner, gibt es überall in der Ukraine und anderen ehemaligen Sowjetrepubliken, wo vor 70 Jahren die Unternehmerschicht ausgerottet wurde. Diese Märkte geraten gegenwärtig freilich in immer stärkere Konkurrenz zu den sich rasch entwickelnden Supermarkt-Ketten wie z.B. »Metro«. So gibt der immer noch enorme Umschlag auf »7km« denn auch exemplarisch Auskunft über die aktuelle Wirtschaftslage des Landes. In Osteuropa haben derartige Märkte in den ersten drei bis fünf Jahren nach dem Übergang zur Freien Marktwirtschaft aufgehört zu existieren. Dieses Beispiel lehrt, dass die »gleichzeitige Ungleichzeitigkeit« von Markt und Supermarkt sich früher oder später zugunsten des letzteren auflösen wird. Das Schicksal des »7km« entscheidet sich daher mit der Entwicklung der ukrainischen Wirtschaft; sobald diese sich, wie zu hoffen ist, konsolidiert haben wird, werden auch die Container das »Feld der Wunder« räumen</p>
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		<title>maßgeschneidert</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 16:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mattes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[maßgeschneidert
Gaby Baltha
Der Wunsch heute nach fertigen Bildern spiegelt sich auch in grünen Außenanlagen wider. Technische Hilfsmittel beim Bau machen mittlerweile unabhängig von Tages- und Nachtrhythmen und dem Wechsel der Jahreszeiten. In kürzester Zeit können Bauvorhaben und dazugehörige Grünanlagen realisiert werden. Das Angebot hierfür von vorgeschnittenen Hecken, von großgewachsenen Bäumen und insbesondere von Formgehölzen ist vielfältig. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="ngg-galleryoverview"><div class="slideshowlink"><a class="slideshowlink" href="http://themarket2010.de/blogblog/gallery/masgeschneidert/?show=gallery"></a></div>[[Zeige als Diashow]]</div>
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<p><strong>maßgeschneidert</strong><br />
Gaby Baltha</p>
<p>Der Wunsch heute nach fertigen Bildern spiegelt sich auch in grünen Außenanlagen wider. Technische Hilfsmittel beim Bau machen mittlerweile unabhängig von Tages- und Nachtrhythmen und dem Wechsel der Jahreszeiten. In kürzester Zeit können Bauvorhaben und dazugehörige Grünanlagen realisiert werden. Das Angebot hierfür von vorgeschnittenen Hecken, von großgewachsenen Bäumen und insbesondere von Formgehölzen ist vielfältig. Die riesigen Felder einer Baumschule nahe der niederländischen Grenze bedienen diesen MARKT der Schnelllebigkeit, indem sie über Jahre gewachsene und geschnittene Formgehölze anbieten und nach ganz Europa liefern. Vor allem das große Angebot von Formgehölzen – Ausdruck einer rückwärtsgewandten Barocksehnsucht – machen diesen Trend deutlich und führen zu einer Renaissance der “Gartenkunst”. Wer hätte gedacht, dass die Nachfrage nach dieser Art von Begrünung so groß ist? Die Fotoserie zeigt das industrielle Angebot von Formgehölzen und belegt die große Nachfrage nach dieser Art maßgeschneiderter Begrünung.</p>
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		<title>kaufen!</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 16:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mattes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[kaufen!
Rolf Siegenthaler
Wie Skulpturen stehen die Schilder in der Landschaft. Mit ihren filigranen Holzkonstruktionen strotzen sie Wind und Regen. Stoisch ruhen sie, schon lange. Das Holz ist Zeuge, es ist verwittert und hat zum Teil schon Moos angesetzt. Die Zeit steht still. Es scheint, als dass die Schilder nicht mehr für das stehen, wofür sie eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="ngg-galleryoverview"><div class="slideshowlink"><a class="slideshowlink" href="http://themarket2010.de/blogblog/gallery/kaufen/?show=gallery"></a></div>[[Zeige als Diashow]]</div>
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<p><strong>kaufen!</strong><br />
Rolf Siegenthaler</p>
<p>Wie Skulpturen stehen die Schilder in der Landschaft. Mit ihren filigranen Holzkonstruktionen strotzen sie Wind und Regen. Stoisch ruhen sie, schon lange. Das Holz ist Zeuge, es ist verwittert und hat zum Teil schon Moos angesetzt. Die Zeit steht still. Es scheint, als dass die Schilder nicht mehr für das stehen, wofür sie eigentlich aufgestellt wurden; etwas zu verkaufen. Ihr Inhalt hat sich transformiert. Aus dem Zweck des Anpreisens und des Verkaufens sind aus ihnen Mahnmale des Überflusses unserer Konsumgesellschaft geworden. Sie torpedieren den Betrachter nicht mehr mit Superlativen, sondern sie stellen Fragen.</p>
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		<title>I got you!</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 16:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mattes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[I got you!
Patrick Hamilton
I got you! // Paintball ist eine Trendsportart aus den USA, bei der zwei gegnerische Mannschaften mit Luftdruckwaffen aufeinander schießen. Die Munition besteht aus farbigen Gelatinekugeln. Wer getroffen wird, scheidet aus. Ziel ist es, neben verschiedenen Szenarien, alle Spieler des gegnerischen Teams zu markieren. Die quasi-kriegerische Handlung und das simulierte Töten von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="ngg-galleryoverview"><div class="slideshowlink"><a class="slideshowlink" href="http://themarket2010.de/blogblog/gallery/i-got-you/?show=gallery"></a></div>[[Zeige als Diashow]]</div>
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<p><strong>I got you!<br />
</strong>Patrick Hamilton</p>
<p>I got you! // Paintball ist eine Trendsportart aus den USA, bei der zwei gegnerische Mannschaften mit Luftdruckwaffen aufeinander schießen. Die Munition besteht aus farbigen Gelatinekugeln. Wer getroffen wird, scheidet aus. Ziel ist es, neben verschiedenen Szenarien, alle Spieler des gegnerischen Teams zu markieren. <span id="more-279"></span>Die quasi-kriegerische Handlung und das simulierte Töten von Menschen ist Dreh und Angelpunkt bei der Diskussion um dieses Spiel. Eine Person als Zielobjekt sei nicht zu akzeptieren, so die Gegner, da hier gegen das Grundgesetzt, die Würde des Menschen, verstoßen werde. Paintballspieler hingegen verstehen ihr Hobby als „Outdoor- und Adventuresport“ und ziehen zu ihrer Verteidigung Sportarten wie Boxen oder Fechten an, die gesellschaftlich akzeptiert sind. Paintball ist seit seinen Anfängen, unter anderem aufgrund gerichtlicher Vorlagen, abstrakter geworden und entfernt sich von der Assoziation des Tötens. Die Teilnehmer wirken mittlerweile wie Spielfiguren. Die Spielfelder sind künstliche Welten im Freizeitpark-Look. Trotz der Abstraktion bildet das Schiessen auf Menschen und die Inszenierung eines Krieges den elementaren Bestandteil dieses Systems. Ungeachtet der Diskussion gibt es in Deutschland eine etablierte Szene mit inzwischen weit mehr als 50.000 aktiven Paintballspielern, Tendenz stark steigend. Ein Teil der Spieler ist in verschiedene Turnierserien unter anderem der DPL (Deutsche Paintball Liga) und PSL Pro (Paintball series league) organisiert.</p>
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		<title>Henriette u. die anderen</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 16:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mattes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Henriette u. die anderen 
Irina Petrusch
Pigment Ink Print, Alu-Dibond Betreut von Frau Prof. Caroline Dlugos Wir leben in einer konsumorientierten und schnelllebigen Zeit, in der heutige Trends morgen schon Mode von gestern sind, vor allem bei der Kleidung. Die erdrückende Vielfalt an austauschbaren und ähnlich aussehenden Kleidungsstücken hat mich dazu veranlasst, mich in meiner Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="ngg-galleryoverview"><div class="slideshowlink"><a class="slideshowlink" href="http://themarket2010.de/blogblog/gallery/henriette-u-die-anderen/?show=gallery"></a></div>[[Zeige als Diashow]]</div>
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<p><strong>Henriette u. die anderen </strong><br />
Irina Petrusch</p>
<p>Pigment Ink Print, Alu-Dibond Betreut von Frau Prof. Caroline Dlugos Wir leben in einer konsumorientierten und schnelllebigen Zeit, in der heutige Trends morgen schon Mode von gestern sind, vor allem bei der Kleidung. Die erdrückende Vielfalt an austauschbaren und ähnlich aussehenden Kleidungsstücken hat mich dazu veranlasst, mich in meiner Arbeit auf eine Zeit zu beziehen, in der die Kleiderordnung durch wallende Gewänder mit tief dekolletierten Ausschnitten aus hauchdünnen und sanft fallenden Stoffen beherrscht wurde. In meiner Serie „Henriette und die anderen“ werden Bildnisse von jungen Frauen aus der Epoche des Klassizismus und der Romantik fotografisch täuschend ähnlich nachgestellt. Um die Symbiose zur heutigen Zeit zu bilden, werden die historischen Gewänder und Roben aus Fragmenten moderner Kleidungsstücke nachgebildet. Irina Petrusch</p>
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		<title>Heiraten alla turca</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 16:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mattes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[Heiraten alla turca
Christoph Kniel &#38; Ilja Mess
Heiraten alla turca Immer samstags wird es voll auf der Weseler Straße in Duisburg-Marxloh – der Hochzeitsmeile des Potts. Aus allen Himmelsrichtungen kommen sie in ihren Mercedes-Karossen, den Vans und den Kleinbussen: aus Holland, dem Sauerland, dem Bergischen Land und natürlich aus dem Ruhrgebiet. An einem einzigen Samstag kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="ngg-galleryoverview"><div class="slideshowlink"><a class="slideshowlink" href="http://themarket2010.de/blogblog/gallery/heiraten-alla-turca/?show=gallery"></a></div>[[Zeige als Diashow]]</div>
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<p><strong>Heiraten alla turca</strong><br />
Christoph Kniel &amp; Ilja Mess</p>
<p>Heiraten alla turca Immer samstags wird es voll auf der Weseler Straße in Duisburg-Marxloh – der Hochzeitsmeile des Potts. Aus allen Himmelsrichtungen kommen sie in ihren Mercedes-Karossen, den Vans und den Kleinbussen: aus Holland, dem Sauerland, dem Bergischen Land und natürlich aus dem Ruhrgebiet. An einem einzigen Samstag kann man die gesamten Hochzeitsvorbereitungen erledigen. Am Morgen in die Modeläden, zu den Juwelieren und zum Blumenladen; nach einem Mittagessen dann weiter zu den Süßigkeitenläden, den Fotografen und Friseuren, um schonmal die Termine festzumachen. Und so bekommt man im Duisburger Norden alles für das gesellschaftliche Großereignis – eine Hochzeit alla turca.</p>
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		<title>Harte Zeiten</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 16:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mattes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[Harte Zeiten 
Klaus Wolter
Die Arbeit ‘Harte Zeiten’ setzt sich inhaltlich mit der Frage auseinander wie es aussehen kann, wenn alltägliche Dinge wie Rohstoffe, Dienstleistungen und Kommunikation weiter im Preis steigen, zugleich aber für eine Großzahl von Menschen zum Luxusgut wird. Die bildliche Umsetzung arbeitet mit der Verrückung von Konsumobjekten in die Abgelegenheit der Natur.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="ngg-galleryoverview"><div class="slideshowlink"><a class="slideshowlink" href="http://themarket2010.de/blogblog/gallery/harte-zeiten/?show=gallery"></a></div>[[Zeige als Diashow]]</div>
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<p><strong>Harte Zeiten </strong><br />
Klaus Wolter</p>
<p>Die Arbeit ‘Harte Zeiten’ setzt sich inhaltlich mit der Frage auseinander wie es aussehen kann, wenn alltägliche Dinge wie Rohstoffe, Dienstleistungen und Kommunikation weiter im Preis steigen, zugleich aber für eine Großzahl von Menschen zum Luxusgut wird. Die bildliche Umsetzung arbeitet mit der Verrückung von Konsumobjekten in die Abgelegenheit der Natur.</p>
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		<title>Frei Nach A. Smith</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 16:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mattes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[Frei Nach A. Smith 
Martin Gentschow
Annahme: Ebenso wie auf dem freien Markt bildet sich auch in zwischenmenschlichen Beziehungen der Wert für ein emotionales Gut auf der Basis von Angebot und Nachfrage. Kann diese Analogie bestehen? Lassen sich derartige Prozesse auf nüchterne Formeln herunter brechen?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="ngg-galleryoverview"><div class="slideshowlink"><a class="slideshowlink" href="http://themarket2010.de/blogblog/gallery/frei-nach-a-smith/?show=gallery"></a></div>[[Zeige als Diashow]]</div>
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<p><strong>Frei Nach A. Smith </strong><br />
Martin Gentschow</p>
<p>Annahme: Ebenso wie auf dem freien Markt bildet sich auch in zwischenmenschlichen Beziehungen der Wert für ein emotionales Gut auf der Basis von Angebot und Nachfrage. Kann diese Analogie bestehen? Lassen sich derartige Prozesse auf nüchterne Formeln herunter brechen?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Krise</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 16:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mattes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Krise
Heinrich Holtgreve
Wer „Markt“ sagt, muss auch „Krise“ sagen. Das Bild des Bankers, der sich auf dem Parkett die Haare rauft, wurde schon zu oft durch das mediale Dorf getrieben. Auf der Suche nach alternativen Visualisierungen dieses schier unbegreiflichen Phänomens. Mit der Handykamera im Anschlag werden vorgefundene Situationen unter der Berücksichtigung des Themenkomplexes „Krise“ mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="ngg-galleryoverview"><div class="slideshowlink"><a class="slideshowlink" href="http://themarket2010.de/blogblog/gallery/die-krise/?show=gallery"></a></div>[[Zeige als Diashow]]</div>
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<p><strong>Die Krise</strong><br />
Heinrich Holtgreve</p>
<p>Wer „Markt“ sagt, muss auch „Krise“ sagen. Das Bild des Bankers, der sich auf dem Parkett die Haare rauft, wurde schon zu oft durch das mediale Dorf getrieben. Auf der Suche nach alternativen Visualisierungen dieses schier unbegreiflichen Phänomens. Mit der Handykamera im Anschlag werden vorgefundene Situationen unter der Berücksichtigung des Themenkomplexes „Krise“ mit neuem Inhalt gefüllt.</p>
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